3.) ich habe in beiden Texten (Häuber 2026a und Häuber 2026b) unreflektiert aus der archäologischen Fachliteratur den Begriff "Jüngling" übernommen
Inzwischen folge ich dem diesbezüglichen Urteil von Johanna Fabricius (2001), die begründet hat, warum es nicht angebracht war, dass dieser moderne Begriff, der eine ganz spezifische Bedeutung hat, seit dem 19. Jh. Eingang in die archäologische Fachliteratur gefunden hat - wo er seither, wie in den vor mir zitierten Texten (aber irrtümlich), nach wie vor als Synonym für `junger Mann´ gebraucht wird.
Vergleiche hierzu Häuber (2014, S. 766 mit Anm. 210, 211) :
"Stephan Lehmann, who likewise follows this assumption, therefore comes to the following convincing conclusion concerning the Diadoumenos (cf. fig. 16g): ``Der sich selbst die Siegerbinde umlegende athletische Jüngling [mit Anm. 210]. Die Tänie in seinem kurzen Athletenhaar gibt einen präzisen Hinweis auf die Auszeichnung als gymnischer Sieger´´ [mit Anm. 211; Hervorhebung von mir]".
Vergleiche meine Anm. 210: "I agree with Fabricius 2001, p. 39 with n. 1, who has pointed out that the German term ‘Jüngling’, ``der im 19. Jahrhundert in die archäologische Fachliteratur Eingang fand´´, should not be used in such contexts: its application is anachronistic and the term is by no means a synonym of `junger Mann’ (`youth’) [Hervorhebung von mir]".
Vergleiche meine Anm. 211: "Lehmann 2012, p. 186 with n. 13, fig. 3; pp. 181-182 ...";
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